Eisstadion: Bewegung beim Kreis

(GREFRATH) Seit Jahren fordert die Grefrather SPD eine stärkere Beteiligung des Kreises Viersen am Eissport- und Eventpark an der Stadionstraße. Während es dem neuen Geschäftsführer Bernd Schoenmackers gelungen ist, den laufenden Betrieb auch wirtschaftlich zu stabilisieren, bleiben die Vergangenheitssünden der jahrelang unterlassenen Investitionen weiter präsent. „Für die Gemeinde ist dieser Investitionsstau nicht alleine finanzierbar!“ meint dazu SPD-Fraktionsvorsitzender Jochen Monhof. Im Gegensatz zur hiesigen CDU, die noch im vergangenen Jahr einen sechsstelligen Sonderzuschuss aus dem Gemeindehaushalt präferierte, haben Monhof und sein Vize Bernd Bedronka immer schon Ausschau nach externen Partnern gehalten. Nun wird auf Kreisebene ein Antrag aller Fraktionen vorbereitet, der den hohen Nutzen als Sport- und Freizeiteinrichtung auch über die Gemeinde Grefrath hinaus für den ganzen Kreis Viersen betont. Das Grefrather Eisstadion, so stellt nun auch der Kreis fest, ist einzigartig am Niederrhein, das größte in NRW und auch das zweitgrößte in ganz Deutschland. „Es ist daher folgerichtig, dass sich der Kreis Viersen an der langfristigen Absicherung beteiligt“ freut sich Monhof darüber, dass nun Bewegung auf der Kreisebene spürbar wird. Einzelheiten müssen zwar noch ausgehandelt werden, aber die Sozialdemokraten der Niersgemeinde sind optimistisch, dass ihre Initiative zu einem guten Abschluss geführt wird. „Bundes- und Landeszuschüsse sind uns versprochen worden, aber dazu müssen wir eben auch mit Hilfe des Kreises die benötigten Eigenmittel aufbringen“ erinnert Monhof an Besuche von Landes- und Bundestagsabgeordneten im Eisstadion.