Antrag der SPD Grefrath zum Bäderkonzept

Wir glauben, dass es die Grefrather Bürger interessiert, was zukünftig mit den Grefrather Bädern passieren wird. Um jedem Grefrather Einwohner die Möglichkeit zu geben, sich über den Stand der Entwicklungen rund um die Bäder auf dem Laufenden zu halten und nicht auf Spekulationen und Gerüchte angewiesen zu sein, haben wir beantragt, das in der nächsten Sitzung des Sport- und Kulturausschußes am 08. 11. 2018 zu thematisieren. Bei dieser öffentlichen Sitzung können die Bürger als Zuschauer teilnehmen und sich aktuell informieren.
Und gute Information ist der erste Schritt zur Bürgerbeteiligung.

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

die SPD-Fraktion beantragt, den Tagesordnungspunkt
– Bäderkonzept
in die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Sport- und Kultur-Ausschusses zur Beratung aufzunehmen.
Bis zu der Sitzung sollen die Verwaltung und ggfs. die Gemeindewerke die Gelegenheit nutzen, noch offene Fragestellungen des bereits im Grundsatz vorliegenden Konzeptes auszuarbeiten und vorzustellen.
Begründung:
Das zwischenzeitlich vorliegende „Strategiekonzept Bäderbetriebe Grefrath“ beschreibt mehrere Möglichkeiten für eine Aufrechterhaltung der Schwimm-, Bade- und Freizeitmöglichkeiten in Grefrath. Nun stehen Entscheidungen dazu an, die nicht hinter verschlossenen Türen gefällt werden können. Eine offene, politische Beratung und Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger ist unumgänglich.
Wir halten es für erforderlich, dass Vertreter der Unternehmensberatung Altenburg eingeladen werden und das Strategiekonzept den Bürgerinnen und Bürgern/Vereinen vorstellen.
Auf die Sitzung und öffentliche Präsentation des Bäderkonzeptes sollten die Bürger in geeigneter Weise aufmerksam gemacht werden

Mit freundlichen Grüßen
gez.
Jochen Monhof

50. Second-Hand-Börse: Voller Erfolg

Am vergangenen Sonntag, 09. 09. 2018,  fand zum 50. Mal (!!!) die Second-Hand-Börse „Alles rund um’s Kind“ der Grefrather SPD statt. Zweimal im Jahr organisieren die Sozialdemokraten diese Gebrauchtbörse für Kinderkleidung, Spielzeug, Bücher und eben alles „rund um’s Kind“. Immer werden die Einnahmen aus den Standgebühren für soziale oder kulturelle Zwecke in der Niersgemeinde verwandt und durch Eigenmittel der Partei aufgestockt. Ungefähr 20.000 Euro kamen so in den vergangenen 25 Jahren zusammen. Grund genug, dieses Jubiläum zu feiern! 41 Stände wurden in der Albert-Mooren-Halle aufgebaut. Und erstmalig draußen bei herrlichem Wetter auch eine Hüpfburg für die kleinen Besucherinnen und Besucher. Viele Gespräche mit den Verkäufern und mehr als 350 Käufern prägten diese Jubiläumsbörse, Gespräche über Politik und natürlich auch über „Umsätze“. Hugo Bellgardt stellte fest: „Die Anbieter waren sehr zufrieden und genauso zufrieden waren die Kaufinteressenten.“ Und Uli Horst und Jörg Süselbeck ergänzten: „Jeder fand etwas, jeder hatte etwas abzugeben.“ Kein Wunder, dass die SPD an dieser Idee festhalten wird. Und kein Wunder, dass für die nächste 2-Hand-Börse am 17. März 2019 bereits viele Standanmeldungen vorliegen.

Eisstadion: Hoffen auf Bundesmittel

Seit Jahren bemüht sich die Grefrather SPD um Fördertöpfe für den Eissport- und Eventpark an der Stadionstraße. Während es dem neuen Geschäftsführer Bernd Schoenmackers gelungen ist, den laufenden Betrieb auch wirtschaftlich zu stabilisieren, bleiben die Vergangenheitssünden der jahrelang unterlassenen Investitionen weiter präsent. „Für die Gemeinde ist dieser Investitionsstau nicht alleine finanzierbar!“ meinte dazu SPD-Fraktionsvorsitzender Jochen Monhof. Auf Einladung des SPD-Ratsherren und Aufsichtsratsvorsitzenden der Sportstätten- und Freizeitgestaltungs-GmbH (einem der Träger des Eissportzentrums) Bernd Bedronka hatten die Bundestagsabgeordneten Udo Schiefner und Johannes Kahrs bereits im Juni letzten Jahres das Eissportzentrum besucht und sich umfassend informiert. Schiefner versprach seinerzeit: „Wir werden nun möglichst schnell prüfen, inwieweit in absehbarer Zeit Fördertöpfe des Bundes z.B. für Sanierungsmaßnahmen von Sportstätten in Frage kommen.“ Und sein Kollege Kahrs ergänzte, insgesamt schätze er die Fördermöglichkeiten für das Eissportzentrum als „nicht so schlecht“ ein.

Im August diesen Jahres war es dann soweit: Bedronka erhielt von Udo Schiefner aus Berlin die Nachricht, dass ein Antrag auf Förderung aus dem Bundestopf „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ gestellt werden kann. Dies ist zwischenzeitlich trotz enormen Zeitdrucks geschehen, der Grefrather Gemeinderat muss in einer Sondersitzung am 17.09.2018 der Beantragung von mehr als 4 Mio. Euro noch formal zustimmen. Optimistisch sieht Bedronka den Ausgang der Bemühungen: „Das Grefrather Eisstadion ist Olympiastützpunkt für Eisschnellläufer, einzigartig am Niederrhein, das größte in NRW und auch das zweitgrößte in ganz Deutschland. Es ist mit diesem Alleinstellungsmerkmal nicht vergleichbar mit anderen Sporteinrichtungen in der Region. Es ist daher folgerichtig, dass diese Bedeutung auch in Berlin anerkannt und dann gefördert wird.“