Mitgliederversammlung vom 20.06.20

Mitgliederversammlung vom 20.06.20

Endlich konnten wir unsere Mitgliederversammlung nachholen.
Natürlich wurde die Empfehlung zu Coronazeiten eingehalten und wir haben die Sitzung so knapp wie möglich gehalten.

Es standen wichtige Wahlen auf der Tagesordnung.

Zum einen wurde die Besetzung der Wahlkreise gewählt und zum anderen die Liste der Kandidaten für den Rat.

Wir möchten allen Kandidaten hiermit noch mal gratulieren.
Außerdem hat unser Bürgermeister, Roland Angenvoort, noch mal zum Ausdruck gebracht, dass er ein Macher ist und sich als Anwalt derer sieht, die sich mit der Verwaltung nicht auskennen.
Wir freuen uns auf den Wahlkampf, der jetzt endlich beginnen kann.

Liste der Kandidaten für den Rat:

Platz

Kandidat

1.

Jessica Steinmüller

2.

Bernd Bedronka

3.

Rita Baumgart

4.

Roland Angenvoort

5.

Dorothe Heller

6.

Hugo Bellgardt

7.

Ulrich Horst

8.

Hans-Willi Bauten

9.

Erich Baumgart

10.

Jörg Süselbeck

11.

Margit Heinze-Süselbeck

12.

Jürgen Henrich

13.

Anke Demant

14.

Doris Friemelt

15.

Elisa Lepers

16.

Jürgen Hüren

17.

Lothar Berg

Wahlkeisbesetzung:

Bezirk

Betreuer

2010

Lothar Berg

2020

Anke Demant

2030

Doris Friemelt

2040

Margit Heinze-Süselbeck

2050

Jürgen Henrichs

2060

Ulrich Horst

2070

Jessica Steinmüller

2080

Dorothe Heller

2090

Elisa Lepers

2100

Bernd Bedronka

2110

Roland Angenvoort

2120

Hans-Willi Bauten

2130

Rita Baumgart

2140

Erich Baumgart

2150

Jörg Süselbeck

2170

Hugo Bellgardt

Bürgermeisterkandidat Roland Angenvoort besucht die Grefrather Tafel

Die Grefrather Tafel ist wieder geöffnet

Viele Tafeln in NRW öffnen in diesen Tagen wieder, damit Bedürftige auch in dieser Corona-Krise versorgt werden können. So hat auch am vergangenen Freitag, 24. April, am Standort Oedt, Johannes-Girmes-Str. 19a, die Ausgabe von Lebensmitteln begonnen.

Durch die Landestafel NRW wurde ein Sortiment haltbarer Lebensmittel für den Neustart zur Verfügung gestellt. Dank vieler Geldspenden konnten diese sogar mit einem neuen Fahrzeug abgeholt werden – das 21 Jahre alte bisherige Fahrzeug der Grefrather Tafel musste aufgrund zuletzt häufiger Reparaturen ersetzt werden.
Dies habe ich zum Anlass genommen, gemeinsam mit meinem SPD-Ratskollegen Hugo Bellgardt bei den Ehrenamtspreisträgern des Jahres 2019 vorbeizuschauen. Bereits eine Stunde vor der Eröffnung haben die fleißigen Helfer die Lebensmittel verstaut, Abstände durch Pylonen gekennzeichnet und getestet, wie man mit den Gesichtsmasken zurechtkommt und bei der Ausgabe die Hygienestandards einhält.
Zu diesem außergewöhnlichen Auftakt haben wir für die Ehrenamtler und für die Bedürftigen über 50 Schälchen Erdbeeren vorbeigebracht und gespendet. Diese waren erst am gleichen Vormittag in unserer Gemeinde von Mitarbeitern des Obsthofs Fruhen aus Tönisvorst gepflückt worden.
Wir freuen uns über den gelungenen Start der Essensausgabe unserer Grefrather Tafel, sagen nochmal DANKE für das Engagement aller Helfer und hoffen, die Erdbeeren haben euch und insbesondere natürlich den Bedürftigen gut geschmeckt.

OhneVereinsleben keine Lebensqualität in Grefrath

Ohne Vereinsleben keine Lebensqualität in Grefrath

Ob Soziales, Sport oder Kultur - ohne ehrenamtlich Engagierte in unseren Vereinen und Kirchen ist der innere Frieden unserer Gesellschaft gefährdet. Die SPD hat zu den laufenden Haushaltsberatungen 2020-2021 daher mit viel Augenmaß - fast schon Bescheidenheit - zwei Anträge gestellt, um "850 Jahre Oedt", "Bundesköniginnentag", "Katholische Büchereien" und "Jugendtheater" zu fördern sowie die unsägliche "Hallennutzungsgebühr" für Sporttreibende abzuschaffen.

1. Kultur Die SPD Fraktion beantragt, in den Haushaltsplan der Gemeinde Grefrath im Produktbereich 04 Kultur und Wissenschaft einen Betrag von  15.000 € für die Förderung Kulturschaffender für 2020  10.000 € für die Förderung Kulturschaffender für 2021 einzustellen. Begründung: Während dieser Produktbereich zwar Personal- und Geschäftskosten aufweist, sind bisher gar keine Ansätze für die direkte Unterstützung von Kulturveranstaltungen oder Kulturschaffenden enthalten. Im Jahr 2020 finden in unserer Gemeinde gleich mehrere besonders unterstützungswürdige Veranstaltungen statt. So wird Oedt 850 Jahre alt. Dafür sind aus dem eingestellten Betrag € 5.000 zu verwenden, die vom Heimatverein Oedt für die Jubiläumsfeier verwaltet und deren sachgerechte Verwendung nachzuweisen ist. Der Bundesköniginnentag findet ebenfalls 2020 in Grefrath statt. Dafür sind € 1.500 bereit zu stellen, die ggfs. auch durch Arbeiten des Bauhofes (interne Verrechnung) als Sachmittel verwandt werden können. Die Büchereien der Kirchengemeinde St.Laurentius arbeiten vorbildlich mit engagierten Ehrenamtlichen. Nach Schließung aller lokalen öffentlichen Büchereien besteht hier die einzige Möglichkeit zur (kostenfreien) Entleihung von Medien. Zur Ersatzbeschaffung und damit Aufrechterhaltung der Aktualität und Attraktivität des Medienbestandes sind € 1.500 p.a. bestens angelegtes Geld. Darüber hinaus gibt es eine Reihe weiterer herausragender Kulturgruppen in unserer Gemeinde, die keinem überregionalen Dachverband angeschlossen sind und daher hier auch keine Zuschussmöglichkeiten haben. In der Natur der Sache liegt für viele die alternativlose Nutzungsnotwendigkeit z.B. der Albert-Mooren-Halle, die ebenfalls nicht entgeltfrei ist. Das Grefrather Jugendtheater z.B. mit seiner wertvollen Arbeit besitzt eine alleinstehende und nicht vergleichbare Stellung, für die € 5.000 p.a. bereitgestellt werden sollen. Außerdem sollen weitere - in jedem Einzelfall zu prüfende – angemessene Kulturzuschüsse vergeben werden können. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass Zuschüsse an Kulturschaffende einerseits eine Wertschätzung der überwiegend ehrenamtlichen Arbeit darstellen und im Übrigen vor Erstellung des zwischenzeitlich ausgelaufenen Haushaltssicherungskonzeptes durchaus bereits vorhanden waren.

2. Sport

Die SPD Fraktion beantragt, im Haushaltsplan der Gemeinde Grefrath im Produktbereich 08 Sport 080101 Sportförderung den Betrag von
 € 20.000 Benutzungsgebühren (Sportstättennutzungsgebühr)
zu streichen.

Begründung:
Bei Einführung der sogenannten Sportstättennutzungsgebühr war diese ein Diktat des Haushaltssicherungskonzeptes. Um die vollständige kommunale Entscheidungslosigkeit eines Nothaushaltes zu vermeiden, waren wir gezwungen, zu derartigen Mitteln zu greifen. Bereits damals wurde allerdings auch beschlossen, die Sportstättennutzungsgebühr auf ihre Effizienz, ihre weiter bestehende Notwendigkeit und auf die Auswirkungen für die Sportvereine zu überprüfen. Diese Überprüfung hat nicht stattgefunden. Nach übereinstimmender Auskunft der Grefrather Sportvereine belastet diese Gebühr weiterhin in erheblichem Maße die Vereinskassen und verhindert zum Teil eigentlich notwendige Investitionen der Vereine selbst. Zudem befinden wir uns nicht mehr in der Haushaltssicherung, sodass hier der Begründungszusammenhang entfällt. Eine Streichung bedeutet gleichzeitig auch die Einsparung von Verwaltungskosten sowie Vermeidung unnötiger Reibereien. Letztendlich steht es einer „Sport- und Freizeitgemeinde“ gut zu Gesicht, den Ehrenamtlichen in den Sportvereinen Wertschätzung entgegen zu bringen und sie mit aller Kraft zu unterstützen. Die zusätzliche Belastung mit einer Gebühr bewirkt aber das Gegenteil.