SPD: Bürgereinmischung ist erfolgreich!

Abwassergebühren werden weiter geprüft

Die vielen Proteste von Bürgern und deren couragiertes, sachliches und konstruktives Auftreten in den Sitzungen des Haupt- und Finanzausschusses und des Gemeinderates haben Wirkung gezeigt! Die SPD hatte bereits Ende 2018 der Gebührenerhöhung Abwasser nicht zugestimmt und begrüßt ausdrücklich das Eintreten von Einwohnern für ihre Rechte. „Daran erkennt man, dass politische Einmischung erfolgreich ist!“ meint dazu SPD-Fraktionschef Jochen Monhof. Die Sozialdemokraten zeigen sich erfreut über die erneute Überprüfung durch den Bürgermeister und die anschließende deutliche Reduzierung der Gebühren. Jetzt muss die neue Gebührenordnung aber noch im Rat beschlossen werden, am besten auch mit den Stimmen derjenigen, die vor wenigen Wochen noch die alte durchgewunken haben. Allerdings: Bei den Abwassergebühren gehört Grefrath weiterhin zu den negativen Spitzenreitern unter den Kreisgemeinden. Gründe, warum zum Beispiel Kempener Bürger weniger als die Hälfte bezahlen müssen, sind uns nicht bekannt. Wir haben deshalb den Bürgermeister und die Verwaltung gebeten, uns Erklärungen hierfür vor einer Entscheidung zu nennen. Solange nicht alle Potentiale einer Kostenreduzierung (und dazu gehört auch der eingerechnete Zinssatz) an die Bürger weiter gegeben werden, wird die SPD weiterhin nicht zustimmen.