Die SPD trauert um Norbert Holstein

Die SPD trauert um Norbert Holstein

Am vergangenen Wochenende verstarb Norbert Holstein nach langer Krankheit im Alter von 74 Jahren. Er gehörte fast 50 Jahre der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands an. Bereits 1975 wurde er als sachkundiger Bürger im Werksausschuss und Planungsausschuss der Gemeinde Grefrath tätig. Ab 1979 bis zu seinem Tod war er 40 Jahre lang ununterbrochen Mitglied des Gemeinderates. Sein politischer Schwerpunkt lag dabei immer im Bereich Bau und Planung, dem entsprechenden Ausschuss gehörte er insgesamt 44 Jahre an. Von 1989 bis 2014 amtierte er 25 Jahre lang als Vorsitzender des Planungs- und Umweltausschusses, nach der Zusammenlegung mit dem Bauausschuss 2014 war er bis zu seinem Tod dessen stellvertretender Vorsitzender.

Darüber hinaus gehörte er dem Haupt- und Finanzausschuss bis 1984 und wieder ab 2009 an und war mehr als 10 Jahre von 1989 bis 1999 Mitglied des Jugend-, Sozial- und Seniorenausschusses. Seit 2004 war Holstein Mitglied im Aufsichtsrat der Gemeindewerke, von 2004 bis 2009 auch im Aufsichtsrat der Sport- und Freizeit gGmbH, die den Grefrather Eissport- und Eventpark betreibt.

Er vertrat darüber hinaus die Gemeinde in der Baugenossenschaft Oedt e.G. sowie im Verbandsrat des Niersverbandes und bei Bedarf im Umlegungs- und Widerspruchausschuss.

Kaum einer hat die Entwicklung der Niersgemeinde so konsequent und nachhaltig geprägt wie Norbert Holstein. In den vergangenen 44 Jahren gab es kein gemeindliches Bau- oder Planungsprojekt, an dem er nicht maßgeblich beteiligt war.

Bis 2004 war er Stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion in Grefrath, ab 2009 gehörte er als Geschäftsführer dem Fraktionsvorstand an.

Norbert Holstein war als früherer Betriebsrat der Fa. Girmes nach deren Insolvenz besonders der Entwicklung des sog. „Girmesgeländes“ verpflichtet, widmete seine karge Freizeit aber auch seiner langjährigen Mitarbeit im Vorstand der Arbeiterwohlfahrt, Ortsverein Grefrath und seiner ehrenamtlichen Tätigkeit als Versicherungsältester. Auch die Partnerschaft zum französischen Frevent lag ihm immer besonders am Herzen.

Am 09.07.2009 wurde er mit dem Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland geehrt.

Die Gemeinde Grefrath verliert einen ihrer herausragenden Bürger, der SPD wird seine enormes Wissen, seine hohe Verbindlichkeit, aber vor allem seine Menschlichkeit und Freundschaft fehlen. Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt seiner Frau Barbara und seiner gesamten Familie. 

Erfolgreiche Kindersachenbörse

Second Hand Börse

Unsere Second Hand Börse in der Oedter Albert-Mooren-Halle ist immer ein Highlight für junge Eltern, die Kindersachen und Spielsachen abzugeben haben oder günstig gut erhaltene Kleidung und Spielsachen erwerben möchten. Das war auch am Sonntag, den 17.März 2019 wieder so.

Vierzig gut bestückte Stände und gut 250 Besucher hatte unser Organisator Hugo Bellgardt in der AMH zusammengebracht.
Das Team der Halle sorgte in bewährter Art und Weise für Getränke und einen kleinen Imbiss und so konnten Verkäufer und Kunden in angenehmer Athmosphäre handeln. Neben der guten und günstigen Möglichkeit zu kaufen und zu verkaufen steht die Börse unter dem Zeichen der Nachhaltigkeit.

Die Standgebühren wird der Ortsverein , so wie bisher auch, wieder für ein soziales oder kulturelles Projekt einsetzen.
Am 15. 09. 2019 findet die Second Hand Börse wieder in der AMH statt.

„Gut genug“

Dies ist die Überschrift

Anlässlich des Weltfrauentages veranstaltete unsere Gleichstellungsbeauftragte Barbara Behrendt heute ein Frauenfrühstück im Oedter Rathaus. Der Saal wurde mit viel Liebe und zum Thema "Ich bin gut genug" geschmückt. Es gab ein Quiz mit vielen wichtigen Fragen. Es wurde rege an den Tischen über die Lösungen gesprochen und vielen Frauen fiel auf, wie selbstverständlich wir mit der Gleichberechtigung aufgewachsen sind. Dafür danken wir den Frauen, die sich Jahrzehnte lang für die Gleichberechtigung eingesetzt haben und noch immer einsetzen. Denn man darf im Leben nichts als selbstverständlich sehen.

Grandioser Neujahrsempfang

MUM e.V. erhält den Maya-Schmitz-Peick-Preis Frauenchor Oedt wird mit dem Kulturpreis geehrt

Volles Haus in der Albert-Mooren-Halle: 300 Grefratherinnen und Grefrather sind der Einladung der Sozialdemokraten zum traditionellen Neujahrsempfang gefolgt. Die Parteivorsitzende Jessica Steinmüller und Fraktionschef Jochen Monhof führten durch ein abwechslungsreiches Programm und konnten neben dem Bundestagsabgeordneten Udo Schiefner auch Gäste aus allen gesellschaftlichen Gruppierungen in der Niersgemeinde begrüßen. Bernd Bedronka hielt die Neujahrsansprache, in der ein Schwerpunkt der Aufruf zu einer sachlichen Diskussion über die Grefrather Bäder war. Darüber hinaus forderte er mehr Kindergartenplätze und eine Zukunftssicherung der Grefrather Schullandschaft durch intensivere Zusammenarbeit mit Nachbarkommunen. Außerdem kündigte Bedronka unter Applaus den SPD-Antrag an, endlich mehr Kultur zu fördern.
Barbara Behrendt hielt die Laudatio auf MuM „Mütter-und-mehr“, die den Preis für bürgerschaftliches Engagement in Gedenken an die Oedterin Maya Schmitz-Peick erhielten. Roland Angenvoort lobte den Frauenchor 1935 Oedt e.V. für seine herausragenden kulturellen Beiträge für ein lebens- und liebenswertes Grefrath und überreichte den Kulturpreis für 2018.
Die erste Preisträgerin des SPD-Kulturpreises, Magdalena Bartkowiak, führte als Höhepunkt des Empfanges mit ihrer „Truppe“ ein Medley aus dem aktuellen Musical „Mary Poppins“ des Grefrather Jugendtheaters auf – und erhielt donnernden Applaus.
Die neue Parteivorsitzende Jessica Steinmüller rief abschließend alle Bürgerinnen und Bürger auf, sich einzumischen und an der Gestaltung des gesellschaftlichen Lebens in Grefrath zu beteiligen.
Bei vielen Getränken, vollen Tellern und intensiven Gesprächen war die Veranstaltung erst nach 23.00 Uhr beendet..

Manfred Altehage ist tot

Die SPD Grefrath trauert um Manfred Altehage, der am letzten Wochenende kurz nach seinem 83. Geburtstag verstarb. Altehage kam von Duisburg an die Niers und engagierte sich jahrzehntelang in seiner Wahlheimat Grefrath. 20 Jahre lang (von 1989 bis 2009) war er Mitglied des Gemeinderates, Mitglied im Aufsichtsrat der Sport- und Freizeit gGmbH und im Planungs- und Umweltausschuss. In der Fraktion beklei­dete er das Amt des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden. Als stellvertretender Vor­sitzender des Bauausschusses und als Vorsitzender des Rechnungsprüfungsaus­schusses wirkte er für das Wohl der Gemeinde. Darüber hinaus vertrat er die Inter­essen Grefrath’s von 1989 bis 2009 auch im Kreistag des Kreises Viersen und war als Fachmann für Bau- und Pla­nungsrecht stellvertretender Vorsitzender des Regionalrates bei der Bezirksregierung Düsseldorf. Seit 1997 war er Mitglied des Vorstandes der Arbeiterwohlfahrt Grefrath und von 2000 bis 2010 dort erfolgreich zuständig für die Kasse. Gleichzeitig engagierte er sich als Vorstandsmitglied des Fördervereins des Altenheimes Oedt. Auch nach seinem Ausscheiden aus der aktiven Politik war er weiterhin ein besonnener und fundierter Ratgeber. Die Sozialdemokratische Partei Grefrath wird Manfred Altehage nie vergessen. Seine Beisetzung findet am 28.12.2018 in seiner Heimatstadt Duisburg statt.

Grefrather SPD fordert sachbezogene und personelle Erneuerung der Bundes-SPD

Die Mitglieder des Ortsvereins Grefrath haben auf einer Mitgliederversammlung im
September 2018 mit deutlicher Mehrheit zum Ausdruck gebracht, dass die beabsichtigte
inhaltliche Erneuerung der Partei begrüßt und auch durch die Teilnahme an regionalen
Arbeitskreisen unterstützt werden soll.
Gleichzeitig wurde ebenso deutlich zum Ausdruck gebracht, dass neben der inhaltlichen
auch eine personelle Erneuerung auf Bundesebene dringend erforderlich ist.
Der Parteivorstand des OV Grefrath hat in seiner Sitzung am 30.10.2018 einen
gleichlautenden Beschluss gefasst.
Das Schreiben wurde dem Parteivorstand der Bundes SPD und MdB Udo Schiefner zugesandt.

Dank an ehrenamtliche Helfer

Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer für geflüchtete Menschen in Grefrath: Auf Einladung der SPD im Pannekoekehuus an der Dorenburg. Danke, dass Ihr so zahlreich gekommen seid. Danke für Euer Engagement!

Eisstadion: Hoffen auf Bundesmittel

Seit Jahren bemüht sich die Grefrather SPD um Fördertöpfe für den Eissport- und Eventpark an der Stadionstraße. Während es dem neuen Geschäftsführer Bernd Schoenmackers gelungen ist, den laufenden Betrieb auch wirtschaftlich zu stabilisieren, bleiben die Vergangenheitssünden der jahrelang unterlassenen Investitionen weiter präsent. „Für die Gemeinde ist dieser Investitionsstau nicht alleine finanzierbar!“ meinte dazu SPD-Fraktionsvorsitzender Jochen Monhof. Auf Einladung des SPD-Ratsherren und Aufsichtsratsvorsitzenden der Sportstätten- und Freizeitgestaltungs-GmbH (einem der Träger des Eissportzentrums) Bernd Bedronka hatten die Bundestagsabgeordneten Udo Schiefner und Johannes Kahrs bereits im Juni letzten Jahres das Eissportzentrum besucht und sich umfassend informiert. Schiefner versprach seinerzeit: „Wir werden nun möglichst schnell prüfen, inwieweit in absehbarer Zeit Fördertöpfe des Bundes z.B. für Sanierungsmaßnahmen von Sportstätten in Frage kommen.“ Und sein Kollege Kahrs ergänzte, insgesamt schätze er die Fördermöglichkeiten für das Eissportzentrum als „nicht so schlecht“ ein.

Im August diesen Jahres war es dann soweit: Bedronka erhielt von Udo Schiefner aus Berlin die Nachricht, dass ein Antrag auf Förderung aus dem Bundestopf „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ gestellt werden kann. Dies ist zwischenzeitlich trotz enormen Zeitdrucks geschehen, der Grefrather Gemeinderat muss in einer Sondersitzung am 17.09.2018 der Beantragung von mehr als 4 Mio. Euro noch formal zustimmen. Optimistisch sieht Bedronka den Ausgang der Bemühungen: „Das Grefrather Eisstadion ist Olympiastützpunkt für Eisschnellläufer, einzigartig am Niederrhein, das größte in NRW und auch das zweitgrößte in ganz Deutschland. Es ist mit diesem Alleinstellungsmerkmal nicht vergleichbar mit anderen Sporteinrichtungen in der Region. Es ist daher folgerichtig, dass diese Bedeutung auch in Berlin anerkannt und dann gefördert wird.“

„Rund um’s Kind“ feiert Jubiläum

Zum 50. Mal veranstaltet die Grefrather SPD die Second-Hand-Börse „Rund um’s Kind“. Am 09.09.2018 von 11.00 bis 14.00 Uhr findet Grefrath’s größte Kindersachenbörse in der Oedter Albert-Mooren-Halle statt. Kinderbücher, Kleidung und Spielsachen aus zweiter Hand wechseln dann die Besitzer. Von Anfang an spendeten die Sozialdemokraten die Stand-Einnahmen für soziale und kulturelle Aktivitäten in der Niersgemeinde. Begonnen hatte alles in der Aula der Schule an der Dorenburg (damals noch Hauptschule), weiter ging es in der Grundschule Oedt und nun findet diese höchst beliebte Veranstaltung bereits seit Jahren in der Albert-Mooren-Halle statt. Zum 50. Jubiläum gibt es einige Besonderheiten: Die Standgebühren betragen dieses Mal nur 5,00 Euro, die traditionelle Spende wird daher aus der Parteikasse aufgestockt. Es wird ein kleines Rahmenprogramm geben, einen Rückblick auf 50 Veranstaltungen und eine Überraschung für die Kinder. Und viele anregende Gespräche gibt es wie immer. Auch für Nicht-Käufer ist ein Besuch daher sicherlich lohnenswert.

Stand-Anmeldungen bei Hugo Bellgardt unter 0171-5505421 oder hugo-bellgardt@t-online.de.

Genossen radeln für die Umwelt

Stadtradeln ist in mehrfacher Hinsicht eine gute Idee: Radfahren stärkt den Kreislauf, beugt Übergewicht vor und setzt ein Zeichen für eine bessere Umwelt. Schon im letzten Jahr beteiligten sich Mitglieder und Mandatsträger der Grefrather SPD an der Aktion „Stadtradeln“, die dieses Jahr am 02. Juni beginnt. Natürlich radeln die Genossen auch vor und nach der Aktion, aber „Für´s Radfahren wollen wir jetzt ein Zeichen setzen“ sagt Parteivorsitzender Roland Angenvoort „Auto manchmal stehen lassen ist ganz schön gesund“. Die SPD hat eigens eine Radlergruppe dafür gegründet, in der die gestrampelten Kilometer gesammelt werden können und die selbstverständlich auch Nicht-Mitgliedern offen steht.

Das Team der Grefrather SPD nahm mit 7 Personen am Stadtradeln teil und erreichte in der Gemeinde Grefrath mit 1602,4 gefahrenen Kilometern den 5. Platz unter den 18 angetretenen Grefrather Teams. Dabei wurden 227,5 Kilogramm CO2 eingespart.