Programm

Politik im Interesse der Bürgerinnen und Bürger

1.

Bürgerbeteiligung hört für uns nicht nach den Wahlen auf. Bei wesentlichen Entscheidungen haben alle Bürger ein Recht, mitzureden.

Wir haben dies praktiziert, als über den Erhalt der Albert-Mooren-Halle geredet wurde und erst im November wieder, als die Gutachten für die Grefrather Bäder auf dem Tisch lagen. Im Neuen Jahr wird es zu vielen Diskussionen um das Freibad und die Fertigstellung der Sanierung des Hallenbades kommen. 

Wir werden nicht wie andere diese Diskussionen hinter verschlossenen Türen führen – sondern offen mit allen Bürgerinnen und Bürgern. Wir haben dafür gesorgt, dass der Kreis sich beim Eisstadion beteiligen wird. Die genaue Ausgestaltung dieser Beteiligung jedoch wird uns in den kommenden Monaten stark beschäftigen. Die Anträge auf Bundes- und Landesmittel sind bereits in die Wege geleitet.

2.

Anzahl und Qualität der Kindergartenplätze müssen dem tatsächlichen Bedarf entsprechen – und beitragsfrei sein! Vorausschauende Planung ist hier angesagt. Das ständige Nachbessern und Hinterhergerenne bei jährlich neuen Zahlen muss aufhören.

Kaum haben wir im abgelaufenen Jahr die Weichen für die Erweiterung von Kindertagesstätten gestellt, fehlen – zumindest in Oedt – schon wieder viele Plätze. Kinder sind unsere Zukunft, ihre Erziehung ist langfristig zu sichern und darf nicht durch eine Sichtbegrenzung auf das Tagesgeschäft behindert werden.

Dies gilt auch für unsere Schullandschaft: Grefrath’s Schulen müssen auch in Zukunft sicher sein. Elternwille und Zusammenarbeit über Gemeindegrenzen hinweg stehen für uns im Vordergrund. Die Sekundarschule leistet eine hervorragende Arbeit, allerdings wird sie als solitäre Einrichtung nicht den zukünftigen Herausforderungen gerecht. Nach dem 10. Schuljahr ist eben nicht Schluss, sondern ein nahtloser Übergang in die Sekundarstufe 2 erforderlich. Gesamtschulen garantieren diese Nahtlosigkeit und eröffnen damit echte Chancen für alle Schüler. Eine enge und verbindliche Zusammenarbeit mit Nachbarkommunen, die Träger von Gesamtschulen sind, ist hier das Mittel der Wahl.

3.

Jugendliche haben ein Recht auf Respekt. Ihre Anregungen und Anliegen nehmen wir auf Augenhöhe entgegen. Wir stehen weiterhin für die Beibehaltung der Kinder- und Jugendsprechstunde und werden uns aktiv in das kommunalpolitische Praktikum einbringen.

4.

Unsere Gemeinde muss im Alter lebenswert bleiben. Dazu gehört auch unser Einsatz für seniorengerechtes Wohnen. Bei allen Bauvorhaben ist auf die Belange älter Werdender und natürlich die Schaffung bezahlbarer Mietwohnungen zu achten.

Wir können dies weder dem Zufall noch dem Profitstreben von Investoren überlassen, sondern müssen durch kreative Bauleitplanung viel mehr Einfluss als früher nehmen.

5.

Kultur ist kein Luxus, sondern gehören zur Daseinsfürsorge. Kulturförderung leidet darunter, immer als „freiwillige Ausgabe“ als erstes eingespart zu werden.

Das Grefrather Jugendtheater z.B. ist ein kultureller Leuchtturm unserer Gemeinde. Diese Initiative und andere Kulturschaffende müssen endlich angemessen gefördert werden.

6.

Wir setzen uns weiterhin für eine schnelle Ausweisung von Gewerbeflächen ein. Grefrath braucht Arbeitsplätze! Und die sind beim Mittelstand besser angesiedelt als bei international gesteuerten Großunternehmen ohne jeglichen lokalen Bezug.

Wir Sozialdemokraten für Grefrath treten ein für die Interessen von Grefrath gemeinsam mit allen Mitbürgern und Mitbürgerinnen